scipy.linalg.

leslie#

scipy.linalg.leslie(f, s)[Quelle]#

Erstellt eine Leslie-Matrix.

Gegeben sei das Array der Fekunditätskoeffizienten f der Länge n und das Array der Überlebenskoeffizienten s der Länge n-1, so gib die zugehörige Leslie-Matrix zurück.

Die Dokumentation wurde unter der Annahme verfasst, dass die Array-Argumente bestimmte „Kern“-Formen haben. Array-Argumente dieser Funktion können jedoch zusätzliche „Batch“-Dimensionen vorangestellt haben. In diesem Fall wird das Array als Stapel von niedrigdimensionalen Schnitten behandelt; siehe Gestapelte lineare Operationen für Details.

Parameter:
f(N,) array_like

Die „Fekunditäts“-Koeffizienten.

s(N-1,) array_like

Die „Überlebens“-Koeffizienten. Die Länge von s muss um eins kleiner sein als die Länge von f und mindestens 1 betragen.

Rückgabe:
L(N, N) ndarray

Das Array ist bis auf die erste Zeile, die f ist, und die erste Nebendiagonale, die s ist, null. Der Datentyp des Arrays ist der Datentyp von f[0]+s[0].

Hinweise

Die Leslie-Matrix wird zur Modellierung des diskreten, altersstrukturierten Bevölkerungswachstums verwendet [1] [2]. In einer Population mit n Altersklassen definieren zwei Parametersätze eine Leslie-Matrix: die n „Fekunditätskoeffizienten“, die die Anzahl der Nachkommen pro Kopf jeder Altersklasse angeben, und die n - 1 „Überlebenskoeffizienten“, die die Überlebensrate pro Kopf jeder Altersklasse angeben.

Referenzen

[1]

P. H. Leslie, On the use of matrices in certain population mathematics, Biometrika, Vol. 33, No. 3, 183–212 (Nov. 1945)

[2]

P. H. Leslie, Some further notes on the use of matrices in population mathematics, Biometrika, Vol. 35, No. 3/4, 213–245 (Dec. 1948)

Beispiele

>>> from scipy.linalg import leslie
>>> leslie([0.1, 2.0, 1.0, 0.1], [0.2, 0.8, 0.7])
array([[ 0.1,  2. ,  1. ,  0.1],
       [ 0.2,  0. ,  0. ,  0. ],
       [ 0. ,  0.8,  0. ,  0. ],
       [ 0. ,  0. ,  0.7,  0. ]])