confidence_interval#
- OddsRatioResult.confidence_interval(confidence_level=0.95, alternative='two-sided')[Quelle]#
Konfidenzintervall für das Chancenverhältnis.
- Parameter:
- confidence_level: float
Gewünschte Konfidenzstufe für das Konfidenzintervall. Der Wert muss als Bruch zwischen 0 und 1 angegeben werden. Standard ist 0,95 (bedeutet 95%).
- alternative{‘zweiseitig’, ‘kleiner’, ‘größer’}, optional
Die alternative Hypothese des Hypothesentests, dem das Konfidenzintervall entspricht. Das heißt, nehmen wir an, die Nullhypothese lautet, dass das wahre Chancenverhältnis gleich
ORist und das Konfidenzintervall(low, high)ist. Dann sind die folgenden Optionen für alternative verfügbar (Standard ist „two-sided“)‘two-sided’: Das wahre Chancenverhältnis ist nicht gleich
OR. Es gibt Belege gegen die Nullhypothese auf dem gewählten confidence_level, wennhigh < ORoderlow > OR.‘less’: Das wahre Chancenverhältnis ist kleiner als
OR. DaslowEnde des Konfidenzintervalls ist 0 und es gibt Belege gegen die Nullhypothese auf dem gewählten confidence_level, wennhigh < OR.‘greater’: Das wahre Chancenverhältnis ist größer als
OR. DashighEnde des Konfidenzintervalls istnp.infund es gibt Belege gegen die Nullhypothese auf dem gewählten confidence_level, wennlow > OR.
- Rückgabe:
- ci
ConfidenceIntervalInstanz Das Konfidenzintervall, dargestellt als Objekt mit den Attributen
lowundhigh.
- ci
Hinweise
Wenn kind
'conditional'ist, sind die Grenzen des Konfidenzintervalls die bedingten „exakten Konfidenzgrenzen“, wie von Fisher beschrieben [1]. Das bedingte Chancenverhältnis und das Konfidenzintervall werden auch in Abschnitt 4.1.2 des Textes von Sahai und Khurshid behandelt [2].Wenn kind
'sample'ist, wird das Konfidenzintervall unter der Annahme berechnet, dass der Logarithmus des Chancenverhältnisses normalverteilt ist mit einer Standardabweichung gegeben durchse = sqrt(1/a + 1/b + 1/c + 1/d)
wobei
a,b,cundddie Elemente der Kontingenztafel sind. (Siehe zum Beispiel [2], Abschnitt 3.1.3.2, oder [3], Abschnitt 2.3.3).Referenzen
[1]R. A. Fisher (1935), The logic of inductive inference, Journal of the Royal Statistical Society, Vol. 98, No. 1, S. 39-82.
[2] (1,2)H. Sahai und A. Khurshid (1996), Statistics in Epidemiology: Methods, Techniques, and Applications, CRC Press LLC, Boca Raton, Florida.
[3]Alan Agresti, An Introduction to Categorical Data Analysis (zweite Auflage), Wiley, Hoboken, NJ, USA (2007).